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Wenn es stinkt und kracht:
Silvester gut überstehen

Knallen, was das Zeug hält – das macht Groß und Klein an Silvester richtig Spaß. Aber für unsere vierbeinigen Hausgenossen ist es, als ob die Hölle losbricht: Verbrannter Schwefel reizt die empfindlichen Nasen von Hund und Katze, das Geknalle löst Panik und teilweise Todesangst aus.

Wie soll man sich als Tierbesitzer richtig verhalten? Ganz wichtig ist es, das Tier nicht zu beruhigen. Was bei Kindern funktioniert, löst bei Tieren das Gegenteil aus. Für sie ist es, als würden sich Herrchen und Frauchen auch große Sorgen machen, wenn  plötzlich gekuschelt und getröstet wird. Und wenn die Chefs schon scheinbar nicht mehr Herr der Lage sind, fühlen sich die Tiere in ihrem Jammer nur bestätigt.

Gut ist dagegen, einfach Ruhe zu bewahren und das Tier nicht weiter zu beachten. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben, um Gestank und Krach draußen zu lassen. Bei leichten Angstproblemen kann man mit homöopathischen Mitteln oder Bachblüten gut gegensteuern. Gut bewährt haben sich auch beruhigende Duftstoffe ( Pheromone), die als Verdampfer oder Spray eingesetzt ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln, sowie Duftlampen mit Lavendel-Öl.

Bei schweren Angstattacken sollte man rechtzeitig vor dem Jahreswechsel einen Termin

 

in seiner Tierarztpraxis vereinbaren. Neben Beruhigungsmitteln, die leider den Kreislauf belasten, gibt es mittlerweile Präparate, die über einen längeren Zeitraum gegeben werden und die den Stress zu bewältigen helfen, ohne dass der Blutdruck in die Tiefe sackt. Die Behandlung mit solchen Angstlösern muss aber schon einige Tage vor Silvester begonnen werden.