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Wurmbehandlung

"Da ist der Wurm drin", sagt man, wenn z. B. eine Fehlfunktion im technischen Bereich nur mit Schwierigkeiten behoben werden kann und man das Problem nicht loswird. Ein Wurm gilt allgemein als unbequem und lästig. Das gilt nicht nur für Computer und Technik sondern auch für die Gesundheit von Mensch und Tier. Hier ist der Wurm ein Parasit, der nicht nur die Gesundheit des Haustieres sondern auch der Menschen bedroht. Im Extremfall kann ein Wurmbefall für Mensch und Tier sogar tödlich enden. Eine sorgsame Hygiene im Umgang mit Tieren ist daher als Schutz vor einer Infektion enorm wichtig. In vielen Familien werden vor allem Hunde und Katzen mit innigem Kontakt geschmust und verwöhnt. Die folgenden Ratschläge sollen beim Schutz vor einer Infektion helfen:

• Erkennbarkeit eines Wurmbefalls

Oft ist eine Befall mit Würmer unauffällig und den betroffenen Tieren nicht anzusehen. Wenn Hund oder Katze aber unter Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung leiden, kann das die Folge einer Infektion mit diesen lästigen Parasiten sein. Andere einschlägige Symptome sind eine stumpfes, struppiges Haarkleid, Juckreiz oder Gewichts- und Konditionsverlust bei Ihrem Haustier.

Ein sehr eindeutiges Zeichen für den Befall mit Würmern ist natürlich z. B. der Band- oder Spulwurm selbst, der manchmal im Fell der Analregion, in Erbrochenem oder im Kot zu finden ist.

• Behandlung bei Infektionen

Eine sichere Vorbeugung zur Verhinderung einer Infektion mit Würmern ist so gut wie unmöglich. Hunde und Katzen können sich quasi überall infizieren, dies kann sogar in der Wohnung geschehen, wenn die Infektionsquelle z. B. mit an den Schuhen haftendem Kot in das Haus gelangt. Für Sicherheit sorgt nur eine regelmäßige Entwurmung durch Ihre Tierarztpraxis. Dabei werden mit geeigneten Mitteln die ohnehin nicht zu verhindernden Erkrankungen bekämpft und Würmer abgetötet.

• Infektionswege

Die Infektion ist auf drei Wegen möglich. Erste Gefahr droht bereits im Mutterleib. Wenn die Mutter an Würmern erkrankt ist, kann sie auch die noch ungeborenen Welpen infizieren. Nach der Geburt folgt dann meist die Aufnahme von Wurmlarven über die Muttermilch. Der zweite Infektionsweg ist die Aufnahme über den Mund, die so genannte orale Infektion. Durch das Auflecken von Wurmeiern und -larven oder durch das Fressen infizierter Zwischenwirte
 

(Mäuse, Vögel) gelangt der Parasit in den Körper Ihres Haustieres. Oft spielt hier auch ein Flohbefall des Haustieres eine Rolle, denn der Floh hinterlässt mit seinem Kot die Infektionsquelle im Fell des Hundes oder der Katze. Ein dritter Weg ist die Ansteckung durch die Haut. Hakenwurmlarven können auf diese Art in das Tier eindringen.

• Gesundheitliche Risiken

Vor allem Jungtiere leiden unter einer Wurminfektion und tragen oft dauerhafte Schädigungen davon. Bei erwachsenen Tieren sind die Folgen einer Erkrankung i. d. R. nicht erheblich. Sie zeigen sich häufig nur in einer allgemeinen Schwächung des Tieres und seines Abwehrsystems. Bei Menschen führt eine Wurminfektion oft zu schweren Organschädigungen. Besonders gefährlich ist der Fuchsbandwurm. Aber auch der häufig anzutreffende Spulwurm stellt eine Gefahr für den Menschen dar.

• Schutz vor einer Infektion

Eine regelmäßige Entwurmung Ihres Haustieres gemäß dem Rat Ihrer Tierarztpraxis schützt die ganze Familie, besonders Ihre Kinder.

Dr. Mechthild Glup